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Presse

 
Presseinformationen
DESCAM Electronic: Neuer Kohlefaser-Koordinatenarm für 3D-Laserscanner ModelMaker
Vorbemerkung: Seit September 2004 firmiert der DESCAM Electronic Vertrieb Sigmund Scriba als DESCAM 3D Technologies GmbH.


Das Laserscannersystem ModelMaker ist jetzt in der Lage, noch genauer zu arbeiten. Aber das liegt nicht an der Elektronik, sondern an der Mechanik. ModelMaker hat nämlich einen neuen Koordinatenmessarm aus Kohlefaserrohren bekommen.


„Der neue 7-Achs-Koordinatenarm“, schwärmt Sigmund Scriba, Geschäftsführer von DESCAM, von seinem Messe-Highlight zur EuroMold, „ist völlig neu entwickelt und ermöglicht mit fast halbierten Toleranzen einen Riesensprung.“ Die Neuerungen an dem PlatinArm – so heißt der FARO-Arm für den 3D-Laserscanner ModelMaker – sind zum Teil schon von außen zu sehen: Alle Achsen liegen in einer Flucht.



Und die Hauptachsen haben keinen Anschlag mehr, was für eine bessere Beweglichkeit sorgt. „Das hilft beim Handling und bringt eine höhere Genauigkeit“, weiß Sigmund Scriba nach den ersten Tests des neuen Koordinatenarms zu berichten. Was man nicht sieht, sind neue Encoder mit höheren Auflösung und Über-
lastungssensoren an jedem Gelenk. Dadurch wird eine optimale Genauigkeit sichergestellt.


Zu der höheren Genauigkeit, z. B. bei 2,4 Meter Arbeitsraum +/- 0,030 Millimeter, kommt noch der Gewichtsvorteil: Gegenüber den bisher eingesetzten Aluminiumrohren des GoldArms bringen die neuen Kohlefaserrohre des Platin-Arms eine Gewichtsreduzierung von ca. 30 Prozent. Dadurch wird das Arbeiten mit ModelMaker noch angenehmer.

„Dabei“, macht Sigmund Scriba auf einen Unterschied zum Wettbewerb aufmerksam, „ist das Kohlefaserrohr noch mit Kunststoff ummantelt, um es besser zu schützen.“ So sind Verletzungen der Kohlefasern nahezu ausgeschlossen, die eine Veränderung der Genauigkeit bewirken könnten.

Eine weitere Verbesserung wird Sigmund Scriba auf der EUROMOLD vorstellen: „Wir haben den konventionellen PC durch ein Notebook ersetzt.“ Damit wird das 3D-Laserscannersystem ModelMaker noch transportabler, denn sowohl Volumen als auch Gewicht konnten verringert werden. Bei der Technik wurden aber keine Abstriche gemacht. So ist der Notebook ein "High-End-Gerät" mit 3,06 GHz CPU, 1 GB DDR-SDRAM und 140 GB Festplatte. Besonders hervorzuheben ist der außergewöhnliche 17-Zoll-Bildschirm, der mit seiner hohen Auflösung auch die Datenaufbereitung nach dem Scannen optimal gewährleistet. Eine kleine, kompakte Expansion-Box enthält das Laserscanner-Interface, das die Verbindung vom Scanner zum Rechner hergestellt. Und noch einen Grund zur Freude hat der Anwender: Der Notebook wird bei höherer Leistung wie der PC um 30 Prozent weniger kosten.


18.10.2003
 
 
 
 
 
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