
Der große Vorteil des Systems "MobileScan3D" liegt im automatisierten Scannen, das nach der Programmierung keinen Bediener mehr erfordert. Es ist für den Einsatz in der Qualitätsprüfung von Serienteilen in der laufenden Produktion konzipiert und schon bei kleinsten Stichproben-Größen wirtschaftlich. Die zu scannenden Teile müssen nicht vollständig erfasst werden. "Das ist auch gar nicht notwendig", macht Scriba deutlich, "weil nur bestimmte Maße kontrolliert werden sollen, die eine i.O.-Bewertung ermöglichen." Dabei sind keine Objektmarken notwendig. Es wird lediglich ein Programm erstellt, das die Bewegungsabläufe der Drehachsen für die zu scannenden Bereiche erfasst. Und die Programmierung ist Dank der Teach-in-Technik sehr einfach, danach erfolgt die Messung beliebig oft und völlig automatisch.
Der Sensor ist in einem Gehäuse installiert, das je nach Anforderung der Messaufgabe mit einer oder zwei Drehachsen ausgerüstet ist. So kann er beim Scannen über die zu erfassenden Oberflächen schwenken. Dadurch ergibt sich ein enormes Messvolumen, das sich über einen Bereich von wenigen Millimetern bis hin zu mehreren Metern erstreckt. Für Teile, die rundherum gescannt wer-den müssen, steht optional ein Drehtisch zur Verfügung. Mit seiner automatischen Kalibrier-Routine ist das Laserscannersystem "MobileScan3D" nach minimaler Rüstzeit einsatzfähig. Insgesamt stehen vier Sensor-Modelle zur Auswahl, deren Bezeichnung 100, 400, 1000 und 1500 für den Y-Messbereich (Messtiefe) in Millimetern steht. Dabei liegt die Genauigkeit zwischen +/- 0,01 mm und +/- 0,25 mm bei einer Messgeschwindigkeit von 30.000 Punkten pro Sekunde.
Die Beweglichkeit des "MobileScan3D" ist nahezu unübertroffen, die Plazierung auf einem stabilen Stativ verschafft ihm den nötigen "Überblick", und die Möglichkeit des Batteriebetriebs macht "MobileScan3D" Energie unabhängig und damit überall einsetzbar. "Ich kann mir gut vorstellen", skizziert Scriba einen Werkseinsatz zur Qualitätssicherung, "dass ein und dasselbe "MobileScan3D"-System über den Tag verteilt an mehreren Messstellen im Werk zum Einsatz kommt."
Für komplexe oder große Objekte kann der Aufnahmestandort durch Versetzen des Stativs mit Sensor oder Repositionierung des Objektes sehr leicht verändert werden. Unproblematisch ist dann auch die Verarbeitung der Daten aus den unterschiedlichen Positionen, da sie über Objektmarken zueinander registriert werden.
Was prädestiniert "MobileScan3D" Serienteile in der laufenden Produktion zu prüfen? "Neben der mechanischen Beweglichkeit auf bis zu drei Achsen, dem automatischen Messablauf und der hohen Genauigkeit glänzt das neue Sensorsystem vor allem durch seine kurze Scanzeit", beschreibt Sigmund Scriba das Laserscannersystem "MobileScan3D". "Dadurch ist eine Inline-Messung mit automatischer Analyse sehr gut zu realisieren." Und der anschließende Qualitätsreport wird exakt auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten. "Dank all dieser in einem Scanner vereinten Vorteile wird sich "MobileScan3D" in kürzester Zeit am Markt etablieren", ist sich der Geschäftsführer von DESCAM 3D Technologies sicher.
Weitere Photos:
Photo MobileScan3D-Sensor
Photo MobileScan3D Stativ